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Wissenschaft+Zweifel

Kernmechanische Modellentwicklung und Zwischenbilanz

Bei Bilanzen geht es meist ums Geld. Das ist auch in der Wissenschaft nicht anders, wenngleich häufig stereotyp betont wird, daß hier natürlich der wissenschaftliche Erkenntnisgewinn im Vordergrund stehen muß. Gleichwohl, ohne Geld geht zunächst einmal gar nichts! Etwaige Zweifel und abweichende Meinungen stören dabei nur und werden deshalb ganz elegant durch die fälschungsanfällige und Einheitsmeinungen fördernde Peer-Review unterdrückt.

Dies ist jedoch schade, denn, wie der Biologe Robert Shapiro so treffend festgestellt hat: “Wissenschaft ist das Reich des Zweifels - Mythologie ist das Reich der Gewißheit!”

Beim Kernmechanischen Modell in seiner bewußt hier fast vollständig dokumentierten Weiterentwicklung bis hin zum nun Optimierten Modell schwang dieser Zweifel im Hintergrund stets mit und erzwang - auf Grund neuer Fakten - schon auch nach Jahren noch notwendige Veränderungen. Vordergründig mußte dagegen bei der Beschreibung des jeweils aktuellen Modells immer erst eine Entscheidung für die vorgeblich wahrscheinlichste Variante (von mehreren möglichen) getroffen werden. Alles andere wäre - bei in der Regel gleich mehreren von einander abhängigen Parametern - einfach zu verwirrend gewesen.

Tatsächlich bringt immer erst der Zwang zum Ausformulieren der Überlegungen letztlich die erwünschte Klarheit. Dennoch: Mittlerweile ist aber beim Kernmechanischen Modell - siehe: Optimiertes Modell - eine erstaunliche Konsolidierung eingetreten, die nicht nur zu sicheren Aussagen über immer mehr Kerne, sondern auch über physikalische Theorien und Grundlagen führt.

Nicht zurückgenommen werden muß aber die schon 1997 getroffene und 1998 bestätigte Voraussage der beschleunigten Expansion des Weltalls (auch negative Gravitation oder Dunkle Energie genannt), die auf einem im Grundsatz schon 1961-62 entwickelten Neutrino-Gravitationsmodell basiert. Demnach können von den Neutrinos winzige Impulskräfte auf Materie übertragen werden, wobei es nun im Nahbereich bei einem isotropen und homogenen Neutrinofeld - etwa auf der Erde - zu einer minimalen gegenseitigen Abschattung und somit Anziehung der Körper kommt. Ganz am Rande des Weltalls mit einem zunehmend anisotropen und inhomogenen Neutrinofeld (die Neutrinos kommen fast nur noch von innen und kaum noch von außen, weil es dort nun keine entsprechenden Kernprozesse mehr gibt) wirken die Gravitationskräfte wie beobachtet im großen Maßstab - als negative Gravitation oder Dunkle Energie - letztlich nur noch beschleunigend nach außen.

Genau genommen ist das Neutrinofeld natürlich auch in unserem Sonnensystem nicht vollkommen isotrop und homogen, zumal ja auch die gut meßbaren höherenergetischen Sonnenneutrinos eine Rolle spielen. Wenn dies wirklich so ist, sollte sich das im Nahbereich der Sonne im Sinne einer verminderten Gravitation z. B. auf die exzentrische Merkurbahn auswirken und zumindest einen Teil der beobachteten Periheldrehung erklären. Eben dies leistet etwa auch die Allgemeine Relativitätstheorie...

Nicht erklären kann diese jedoch, weshalb die inzwischen sonnenfernen Raumsonden Pioneer 10 u.11 mit zunehmendem Abstand von Erde und Sonne, zwar nur ganz leicht, aber dennoch meßbar abgebremst werden. Das Kernmechanische Modell der durch Neutrinos bewirkten Gravitation leistet auf Grund der dort nun vermindert bei den Sonden eintreffenden Sonnenneutrinos und folglich geringerer Abstoßung im Sinne minimal verstärkter Gravitation auch das und mehr: Was nämlich für den Rand des Sonnensystems gilt, gilt analog genauso für den Rand von Galaxien, wo die Zahl der abstoßend wirkenden hochenergetischen Neutrinos aus dem Zentrum der jeweiligen Galaxie sogar noch stärker ab-(und die Gravitation demnach zu-)nimmt.

Somit ist also keinerlei Dunkle Materie erforderlich, um die am Rande der Galaxien scheinbar zu schnell rotierenden Sterne festzuhalten. Schwarze Löcher kollabierter (“neutrinopassivierter”) massereicher Sterne erklären sich dort quasi von selbst, wie auch die supermassiven Schwarzen Löcher im Zentrum: Die starke Gravitation wird hier durch die zentral fokussierten Neutrinos bewirkt! -

Auch im Bereich der kleinsten Dimensionen, beim Aufbau der Atomkerne, wirkt die Kernmechanische Modellentwicklung kaum weniger spektakulär. Am Beispiel des ersten magischen Nuklids, He-4, soll zunächst noch einmal auf die wichtigsten Grundparameter des Modells eingegangen werden: Im He-4-Kernring stehen sich also jeweils zwei Protonen und zwei Neutronen mit antiparallelem Spin gegenüber, was nichts anderes heißt, als daß der Nukleonenspin hier definitionsgemäß in Ringrichtung - etwa im positiven Drehungssinn - verläuft, mit ebenfalls gleich ausgerichtetem Protonen-Dipolmoment.

Lediglich das Neutronenmoment (mit negativem Vorzeichen) ist entgegen der Ringrichtung und zum Nukleonen-Spin des Kernrings orientiert. Vergleiche: Bahndrehimpuls und Spin-Bahn-Wechselwirkung, die sich z. B in der asymmetrischen Streuung polarisierter Protonen an derartigen spinlosen Kernen wie He-4 oder C-12 unmittelbar im Experiment manifestiert.

Bei den Spiegelkernen H-3 (T) und He-3, denen - bei sonst gleichem Aufbau - jeweils ein Nukleon zum magischen Kernring He-4 fehlt, zeigt sich dieser Mangel in der vergleichsweise (sodann nur noch von Deuterium unterbotenen) sehr geringen Bindungsenergie pro Nukleon.

Ebenso wird deutlich, daß, entgegen dem naiven Quarks-Modell, die grundsätzliche Instabilität von Neutronen gegen Beta-Zerfall letztlich eben doch nur rein (Kern-)mechanische Ursachen hat. Demnach verhindert ausschließlich der mechanische Zusammenschluß mit anderen Nukleonen im Atomkern, daß Neutronen wiederum in Protonen und Elektronen zerfallen.

Gegenteilige “Beweise” sind nämlich aus vielerlei Gründen nicht wirklich stichhaltig, selbst wenn die Berechnung der in der Tat normalerweise sehr verschiedenen Teilchenenergien und Orbital-Durchmesser zu absolut eindeutigen Ergebnissen zu führen scheint. Andererseits würde die elektrostatische Bindungsenergie bei einem im Abstand Null zu einem Proton fixierten Elektron rein theoretisch ebenso den Wert plus unendlich annehmen - wie das bislang umgekehrt etwa für die Abstoßungsenergie aus der in Frage stehenden Unschärferelation gefolgert wird.

Selbst Werner Heisenberg sah sich offensichtlich selber wegen der vielen aussagekräftigen experimentellen Befunde, die auf eine grundlegende Übereinstimmung zwischen Protonen und Neutronen hindeuteten, letztlich dazu veranlaßt, den sogenannten Isospin-Formalismus einzuführen, der ja wiederum genau dies postuliert. Hinzu kommt, daß entgegen aller Theorie freie Protonen tatsächlich eben doch absolut stabil sind, während der starke Anstieg bei der Neutron-Proton-Streuung unter Rückwärtswinkeln direkt die problemlose Umwandlung der Nukleonen ineinander belegt.

Genauso verhält es sich auch mit den Atomkernen, die ja - experimentell genauestens bestätigt - ganz erstaunlich diskrete Eigenschaften wie definierte Kernformen (Quadrupolmomente), Kernspin und Dipolmomente aufweisen, - sowie eine eigentlich nur durch Zweierbindungen erklärliche weitgehend konstante mittlere Bindungsenergie. Weiterhin ergibt sich unmittelbar aus dem (Kernmechanischen) Modell, wo - auf Grund der Kreuzknotenstruktur - und wo nicht eine direkte Kernspaltung durch thermische Neutronen überhaupt möglich ist oder wo das Periodensystem schließlich endet, bzw. dann sogar enden muß!

Außerdem existiert nach wie vor die Conditio sine qua non, also die alles andere als triviale Bedingung, daß das Kernmechanische Modell grundsätzlich in der Lage sein muß, an jeder geforderten Stelle (soweit bislang möglich) ein passendes und plausibles Kernmodell anzugeben, das mit allen bekannten Kerneigenschaften kompatibel ist.

Daß dies nicht immer ganz einfach ist, zeigt sich etwa an den zuvor noch nicht korrekt identifizierten Kernen Li-8 und B-8. Es erweist sich dabei nun, daß alle Konfigurationen mit einem 4er-, 6er- und 8er-Kernring nicht zum gewünschten Ergebnis führen; - dennoch muß es prinzipiell auch hier eine Lösung geben. Beide Kerne bestehen ja nur aus acht Nukleonen und haben  immerhin eine Halbwertzeit von fast einer Sekunde. -

Wie bereits weiter oben angedeutet, gibt es offenbar gute Gründe, an dem naiven Quarks-Modell der Nukleonen zu zweifeln, weil etwa Protonen sich eben gerade nicht - auch nicht in noch so langer Zeit - in Neutronen umwandeln usw., usw..

Wenn Neutronen entgegen jeder Lehrmeinung letztlich aber doch nur aus Protonen und Elektronen zusammengesetzte Teilchen sind (in die sie im freien Zustand ja auch wieder zerfallen), dann wird nunmehr auch ohne weiteres verständlich, weshalb die doppelte “Elektronenbauchbinde” bei den zweifach besetzten Neutronenorbitalen - auf Grund gegenseitiger Abstoßung der Orbitale im Kernring - die Nukleonen-Spinausrichtung dermaßen stark verändert.

Nach umfangreichen Überlegungen werden nebenstehend - die früheren Kernmodelle haben sich als falsch erwiesen(!) - nunmehr auch hier zwei entsprechende Kernmodelle, basierend auf geänderten Modellen von Li-7 und Be-7, angegeben, welche wirklich den gestellten Anforderungen entsprechen. Den eigentlichen Anlaß und Grund zur Überarbeitung der Kernmodelle von Li-7 und Be-7 bilden nämlich zwei zwischenzeitlich bekannt gewordenen Messungen des Dipolmoments von Be-7, welches, anders als zuvor vorausgesagt, tatsächlich -1,3994 MK beträgt!

Dabei gleicht das nun verworfene stark gedehnte alte falsche Modell rein äußerlich dem neuen, deutlich kompakteren und offenbar stabileren neuen Modell, das neuerdings von Li-7-11 und von Be-7-9, von B-8 über C-9 bis zu C-13 reicht, ziemlich stark, so daß bereits schon da angemerkt wurde: “Nicht verwechseln, zumal wegen der wie erwähnt in horizontaler Richtung stark verzerrten Darstellung, sollte man das (falsche) mindestens bis zu C-11 reichende Kernschema-Modell mit der nur äußerlich ähnlich scheinenden Li-7-KM-Grundstruktur von C-9 und O-13!

Wenn die hier sehr auffällige Übereinstimmung der Dipolmomente ebenfalls mehr als nur Zufall ist, gibt es nun nur eine plausible Erklärung: Des Rätsels Lösung besteht demnach in einem 6er-Kernring mit jeweils gegenüberliegenden gleichartigen Nukleonen (zweimal Protonen und einmal Neutronen), so daß sich das magnetische Dipolmoment des Kernringes auch dann nicht ändert, wenn dessen Orbitale paarweise mit weiteren Nukleonen aufgefüllt werden. Das offenbar auch für Li-7 geltende vielseitige Magnetmodell zeigt, daß das mittlere Neutron entgegen früheren Annahmen sehr wohl doch mit dem Kernring verbunden ist!

Von den bislang noch nicht so ausführlich gewürdigten Kernen sollen an dieser Stelle wenigstens zwei noch einmal angesprochen werden: Das Dipolmoment von Li-6 (siehe: weiter oben, rechts) geht ja auf die annähernd im rechten Winkel zu einander stehenden zwei doppelt besetzten Orbitale zurück, was dann mit 0,3 bzw. 0,7 MK (antiparallel zum ursprünglichen Nukleonenmoment) zu Buche schlägt. Da hier jeweils kleinste Winkelabweichungen, etwa auf Grund der oben beschriebenen abstoßend wirkenden Neutronenbauchbinde, eine Rolle spielen, wäre es aber doch eher vermessen, hier genauere Angaben machen zu wollen.

Wichtiger scheint demgegenüber die tatsächliche Kernstruktur von C-13: Die ursprüngliche, recht plausibel scheinende Annahme, C-13 = C-12 + 1, scheint aus mehreren Gründen, z. B. wegen der ungeraden Parität - das gilt auch für N-13 -, nicht mehr haltbar. Die neue Formel lautet: C-13 = C-14 - 1 oder: N-13 = N-14 - 1 und erklärt ebenfalls kleine Unterschiede bei den Dipolmomenten gegenüber C-15 bzw. N-15.

Wenn das aber stimmt, hat dies wahrscheinlich auch einen Einfluß auf bestimmte Modifikationen des Kohlenstoffs: Auf Grund der (Kern-)Spin - (Elektronen-)Spin-Kopplung sollte sich z. B. die Leitfähigkeit von Graphen mit hohem C-13-Anteil verringern, während der genannte C-13-Einfluß auf die aromatischen Eigenschaften des Kohlenstoffs oder die Farbigkeit von Azofarbstoffen wie beim Benzolring durch die angekoppelten H-Atome mit energetisch erzwungener Spinanpassung wieder kompensiert wird.

Kernmechanik oder Quantenmechanik - die “Beweise”

Es scheint völlig klar, nur eine von beiden Theorien kann stimmen: Die Kernmechanik fordert die Existenz von Atomkernen, welche unmittelbar aus (zu Kernringen) zusammengefügten Nukleonen bestehen sollen und die bis heute allgemein akzeptierte Quantenmechanik schließt dies auf Grund der Heisenbergschen Unschärferelation offenbar aus!?

Dabei ist die in atomaren Dimensionen allen Teilchen eigene Unschärfe eine für beide Theorien fundamentale Eigenschaft; nur die Herleitung ist jeweils eine andere. In der Kernmechanik hat der Spin der elementaren Protonen, Neutronen und Elektronen usw. nämlich eine ganz konkrete mechanische Bedeutung. “Angetrieben” etwa durch den von allen Seiten auf diese einwirkenden “Neutrinowind” (oder auch isotropen Subneutrino- Teilchenstrom von noch leichteren, u. U. spinlosen Partikeln) rotieren die Elementarteilchen - ihrem spezifischen Spin gemäß - nicht nur um sich selbst, sondern befinden sich darüber hinaus noch auf einer mehr oder weniger großen Kreisbahn - Orbital - um den eigenen, eigentlich leeren Schwerpunkt.

Das Kernmechanische Modell erlaubt die direkte Ableitung der jeweiligen magnetischen Dipolmomente und anderer Teilcheneigenschaften, - und vermeidet auch nicht beherrschbare Singularitäten wie unendliche große Punktenergien ohne Zuhilfenahme stringtheoretischer Hilfskonstrukte mit zusätzlichen Raumdimensionen.

In der Quantenmechanik wird dagegen die in der Tat bei allen Teilchen zu beobachtende Unschärfe mittels der Heisenbergschen Unschärferelation absolut gesetzt und folglich die unmittelbare Bindung von Elektronen und Protonen, als auch Nukleonen untereinander verboten - auf Grund der “zu kleinen” Impulsunschärfe. Daraus ergeben sich rechnerisch dann unerhört hohe kinetische Energien (von 125 MeV und mehr), die nach Werner Heisenberg bei einer Bindung aufzubringen wären.

Hinzu kommt, daß der Spin bei einer Proton-Elektron-Bindung sich mit 1/2 + 1/2 insgesamt zu 1 addieren müßte, tatsächlich beim Neutron wie beim Proton aber 1/2 ist. Mögliches Gegenargument: Ein Elektron könnte, ähnlich einem geflügelter Ahornsamen-Propeller am Apfel, quasi am Proton “kleben” bleiben und ohne eigenen Spin nur die Bewegung des größeren Partners mitmachen.

Doch ungleich wichtiger, als die Frage, ob ein auf diese Weise fixiertes Elektron überhaupt noch als solches bezeichnet werden kann, erscheint die Überprüfung, in wieweit nun Heisenbergs Unschärfebeziehung den direkten Zusammenschluß von Nukleonen nach dem Kernmechanischen Modell zu Recht verbietet (und das Raster-Tunnelelektronenmikroskop?!), - oder eben nicht!

Wenn etwa der Kernradius r gleich dem Einheitsradius ro multipliziert mit der Kubikwurzel der Nukleonenzahl A ist, dann ergibt sich bei ro = 1,3 fm für den Durchmesser von He-4 - übereinstimmend mit der Messung - ein Wert von ca. 4,13 fm. Daraus errechnet sich beim Kernmechanischen Modell mit vier “planaren” Nukleonen in einer Ebene aus den genannten 4,13 fm geteilt durch die dritte Wurzel von 4 nunmehr ein Durchmesser von jeweils ca. 2,6 fm pro Nukleonen-Orbital. D. h., das ist der Raum, welcher dem einzelnen Nukleonen-Orbital im Mittel zur Verfügung steht. Daß dies viel mehr ist, als der nominale Nukleonendurchmesser (< 1 fm), ergibt sich wiederum aus der obigen vertiefenden Begründung für den Kernmechanischen Teilchenspin, gemäß welcher auch das eigentlich punktförmige Elektron weitgehend erst seine meßbaren Eigenschaften als reales Elementarteilchen erhält.

Soweit nun das hier dargelegte realistische Kernmechanische Modell dennoch im Widerspruch zur Heisenbergschen Unschärferelation steht, ist das nach alledem dann weniger ein Problem des weiter Optimierten Kernmechanischen Modells, welches mit allen Messungen - auch der Reichweite der starken Kernkraft (Yukawa-Potential) - übereinstimmt, als vielmehr der zu restriktiven Heisenbergschen Quantenmechanik. Hinzu kommt, daß diese - offenbar systembedingt - grundsätzlich nicht in der Lage ist, geometrisch bedingte Parameter adäquat abzuleiten. Wenn man entgegen erster obiger Annahme bei der Lokalisierbarkeit im Kern an Stelle der einzelnen Nukleonen jedoch die Kernorbitale in die Rechnung einsetzt, scheint das Kernmechanische Modell nicht mehr vollkommen unvereinbar mit der Heisenbergschen Unschärferelation!

Kernmechanik und Parität, am besten im Computermodell

Die Atomkerne von C-13 und N-13 haben gemäß Messungen (genau wie C-15 und N-15) eine ungerade (oder auch negative) Parität, andere Kerne wie He-4, Li-6, N-14 oder O-16 eine gerade (bzw. positive). Was heißt das aber nun beim Kernmechanischen Modell, nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch?

Alle magischen Kerne mit Kugelform, aber auch die viel zahlreicheren gg-Kerne mit Kernspin und Dipolmoment Null besitzen eine gerade Parität. Eigentlich weisen aber nicht einmal die “magischen Kerne” He-4 und O-16 tatsächlich eine Kugelform auf. Auf Grund der bei allen Streuversuchen maßgeblichen symmetrischen Kreisstruktur scheint das nur so! - Anders sieht es aus, wenn die Symmetrie an einer Stelle des Kernring-Orbitals durch ein - im Gegensatz zum Gegenüber - nun doppelt besetztes Orbital gebrochen wird.

Die gängige Methode zur Messung der (magnetischen) Dipolmomente mit Hilfe der magnetischen Kernresonanz, beruht aber wesentlich darauf, daß die in einem starken Magnetfeld präzedierenden Kerne durch die genau dosierte Zuführung von Energie eines senkrecht dazu überlagerten Hochfrequenzfeldes zum Umklappen gebracht werden. Im Idealfall, bei gerader, positiver Parität, finden die externen Magnetfelder ihren “Angriffspunkt” in Gestalt von mindestens einem ungepaarten Nukleon auf einem “dreidimensionalen” Nuklid mit zwei verschränkten Kernringen. Das funktioniert auch bei planaren Ring-Nukliden - die Rede ist von relativ leichten Kernen(!), - wenn der resultierende Dipolmoment-Vektor, wie bei N-14, nicht allein tangential ansetzt.

Tritt jedoch der letztgenannte Umstand ein, hat der präzedierende Kern somit eine enorme Unwucht. Er “eiert”, wie man umgangssprachlich sagt - und genau das macht (bei den leichteren Kernen) die ungerade, also negative, Parität aus (bei den schweren Kernen führen danach andere, “schwerwiegendere” Umstände sinngemäß zum gleichen Ergebnis). Das hat jedoch Folgen, etwa, was die Vorzeichen der Dipolmomente anbelangt: Während nämlich dieses Vorzeichen bei Kernen mit gerader Parität dann positiv ist, wenn die Wirkung der ungepaarten Protonen überwiegt und negativ, bei mehr ungepaarten Neutronen, ist es hier nun offenbar eher umgekehrt. -

Auch wenn beim Kernmechanischen Modell höchstwahrscheinlich noch nicht alle Erklärungen und Kernmodelle in jedem Einzelfall stimmen, gibt es mittlerweile genügend Einzelparameter, wie z. B. die resultierenden Dipolmomente doppelt und dreifach besetzter Kernring-Orbitale und deren so gesteigerte (Kugel-)Gelenkigkeit, die eigentlich leicht in ein universelles Computermodell übertragbar sein sollten. So oder so muß sich nun zeigen, ob und in wieweit auch die vielen neuen, direkt vom Modell abzuleitenden weiteren Aussagen, stimmen, etwa: Die Ladungsdichtekurven all der vielen nebenstehend (und weiter oben) angegebenen Nuklide, die sämtlich nur aus einem einzigen Kernring mit acht Orbitalen bestehen, sollten demnach eher derjenigen von O-16 (mit einem ausgeprägten Minimum in der Mitte) gleichen - und weniger der von C-12 (mit dito nur kleinem Minimum)!(?)

Es sollte sogar noch mehr solcher 8er-Kernringe geben, nunmehr sogar teilweise besetzt mit Dreifach-Orbitalen, z. B. O-18. Bei Mg-23, wo jetzt alle Orbitale bis auf eines dreifach besetzt wären, stimmte demnach das resultierende Dipolmoment für das Nuklid von 0,55 MK hervorragend mit der Messung, 0,5364 MK, überein. - Allerdings sollte nun die Priorität weniger auf der Verifizierung von immer mehr Einzelmodellen, als vielmehr der des Kernmechanischen Modells insgesamt und noch mehr der Falsifizierung der eigentlich längst widerlegten - unverzichtbaren? - Heisenbergschen Unschärferelation liegen!

Hoffnung macht hier neuerdings die sich offenbar zunehmend verbreitende Erkenntnis, daß auch an anderer Stelle der modernen Physik ein wichtiger Grundpfeiler nicht mehr trägt: die Allgemeine Relativitätstheorie, welche etwa die Pioneer-Anomalie nicht erklären kann - oder auch die geringen Geschwindigkeitsabweichungen bei bestimmten Satellitenflugbahnen. Nur das Kernmechanische Gravitationsmodell - mit aktiv bei Kernprozessen in Sonnen (quasi als Durchlauferhitzer) generierten hochenergetischen Neutrinos als Feldquanten, deren zusätzlich leicht abstoßend wirkender Impuls dann schnell kleiner wird, - erklärt, warum die Massenanziehung über größere Entfernung langsamer abnimmt, als mit dem Quadrat der Entfernung. Die Modifizierte Newtonsche Dynamik (MOND) fordert das auch, - aber ohne Begründung. Die Kernmechanik leistet genau dies.

Gibt es Gravitationswellen wirklich - oder nur Neutrino-”Stoßwellen”, zumal auch Photonen nur Teilchen und nicht auch Wellen sind, deren linearer Fortbewegung (wie allen Elementrteilchen) durch ihren Eigenspin noch zusätzlich eine Kreisbewegung “aufmoduliert” wird. Ansonsten erklärt die Kernmechanik u. a. Kernspaltung und Quantensprünge rein mechanisch.

                    Gerd Schulte

Updates: 13. 11. 08 + 22. 7. 11 + 18. 3. 12 Letztes  Update: 22. 07. 2017

Prof. Dr. Paul Feyerabend: “Eigenart und Wandlungen Physikalischer Erkenntnis”

Spektrum der Wissenaschaft - 4/ 2007

Seit ihrer Entdeckung im Jahr 1998 steht die Anti-Gravitation / “Dunkle Energie” im Zentrum d. wissenschaftlichen Interesses.

C-12

   KM - Kernmodelle: A = 2 ... 8

H-2 (D)

1+, 0.85743 MK, 0°

He-4

0+, 0,0 MK, 45°, 45°

H-3 (T)

1/2+, 2,97896 MK, 87,2°

He-3

1/2+, -2,12750 MK, 87,8°

Li-6

1+, +0,82205 MK, *

Li-7

3/2-, 3,25643 MK, *

Be-7

3/2-, -1,3994 MK, *

Li-8

2+, 1,65340 MK, *

B-8

2+, 1,0358 MK, *

Li-7

   KM - Kernmodelle: A = 9 ... 13

 

Li-9

3/2-, 3,4391 MK, *

Li-11

3/2-, 3,668 MK, *

Be-9

3/2-, -1,177 MK, *

C-11

3/2-, -0,964 MK, *

C-9

3/2-, 1,3914 MK, *

O-13

3/2-, 1,3891 MK, *

C-13

1/2-, 0,70241 MK

N-13, 14

1/2-, 0,3222 MK, 1+, 0,4038 MK

C-13

1/2-, +0,70241 MK

N-13

1/2-, +/-0,3222 MK

N-15

1/2-, -0,2832 MK

O-15

1/2-, +/-0,7195 MK

B-14

2-, 1,185 MK

C-15

1/2+, 1,32 MK

Analog zu den Speichen eines Rades wirkt die Neutrino-Gravitation immer exakt in Richtung der Verbindungslinie zwischen zwei Massen. Die Geschwindigkeit derKraftübertragung ist somit nicht entscheidend.

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